No.1 JAGA

DAS LIED

 

wintahimme

wånn da Jaga iban
Bettlmandltauang steaht
is Winta
und da Reifrost steckt
seine Glåsscherm auf de Bam
da Monat kuglt hoam
åls wia r a Blinta
und jåg ma schwåchze Vegl
durch de Tram

durchn Hohlweg
påcknts nur de stårchn
und iban Kreizweg
kå nid jeda geah
da oa wi’s wissn
zacht an muaz an gåchn
da åndre huckt se hi
und låßtn steah

wånns d a Wåhrat håst
brauchst d neama streitn
und wånns d n Weg woaßt
nåchand brauchst nid frågn
da Wintahimme
der håt 1.000 Seitn
und mittn drei håst schne
dein Steang valång

winterhimmel

wenn der Jäger über dem
Bettlmandltauern steht
ist Winter
und der Raureif steckt
seien Glasscherben auf die Bäume
der Monat wankt nachhause
wie ein Blinder
und jagt mir schwarze Vögel
durch die Dachbalken

durch den Hohlweg
schaffen es nur die starken
und über den Kreuzweg
kann nicht jeder gehen
der eine will es wissen
zieht einen großen Karren
der andere setzt sich hin
und lasst ihn stehen

wenn du die Wahrheit kennst
brauchst du nicht mehr streiten
und wenn du den Weg weißt
dann brauchst nicht mehr fragen
der Winterhimmel
der hat 1.000 Seiten
und in der Mitte hast du schnell
deinen Stern verloren

(c) fritz messner / roabee music / Querschläger


DIE GESCHICHTE

Wenn der Jaga über dem Bettlmandltauern steht, ist Winter – so die ersten Worte des Liedes „wintahimme“ der Lungauer Band Querschläger. Der Bettlmandltauern ist ein Bergpass im Süden des Salzburger Lungaus. Mit dem Jaga der am Südhimmel übern Bettlmandltauern steht, ist das Sternbild des Orion gemeint. Der Himmelsjäger, wie er in Hochdeutsch bezeichnet wird, ist das typische Wintersternbild am Südhimmel in Mitteleuropa. Dank seiner markanten Form ist er sehr leicht zu erkennen und deshalb wurde er vermutlich für die Menschen im Laufe der Zeit ein fixer Orientierungspunkt im Jahreskreis. Der Wechsel von Herbst auf Winter ist heute wie auch damals eine sehr besondere Zeit. Die Tage werden kürzer, die Blätter verfärben sich und der Wind bläst durch das Land. Die Menschen kommen zur Ruhe und die Kinder freuen sich auf den ersten Schnee. Die Adventszeit bricht an und man erfreut sich am geselligen Miteinander. Intensive und köstliche Speisen dürfen hierbei nicht fehlen – sei es ein Lungauer Schöpsernes (Schafbraten) oder eine herzhafte Lungauer Bratwurst am 1. Advent. Als kulinarischer Sparringspartner darf hierbei ein traditionelles Bockbier nicht fehlen.

Bei unserer No.1 der Mühltaler Kunst Edition haben wir diesmal einen traditionellen Weihnachtsbock neu interpretiert. Entstanden ist ein rötlicher Bock der in einem Wechselspiel aus Malz- und Hopfenaromen zu überzeugen weis.


DAS BIER

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Der rötliche Schimmer des „Jaga“ orientiert sich an die spät herbstliche Farbenwelt. Feinste Aromen, leichte Säure und ausgeprägte Karamelnoten sind perfekte Begleiter für die herzhaften Speisen der Adventszeit. Stilvoll eingepackt in einem Kunst-Etikett, überzeugt er auch optisch auf dem Festtisch. Der Jaga ist ein einmaliger Sondersud und ist in der auf 300 Stück limitierten und durchnummerierten 0,75l Geschenkflasche erhältlich. Aufgrund der streng limitierten Stückzahl bitten wir um rechtzeitige Reservierung -> Reservierungsanfrage Mühltaler Kunst Edition No1. Jaga


Das Etikett

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Bei der Mühltaler Kunst Edition setzen wir auf Handwerk und Kunst in jedem Arbeitsschritt und Aspekt. Der kreative Prozess beginnt bereits bei der Erstellung des Rezeptes. Ob Traditionelles neu interpretiert oder völlig losgelöst von allen Konventionen – bei unserer Kunst Edition gibt es keine Grenzen. Bei der Gestaltung des Etiketts erhält der Künstler dabei freie Hand. Die verschiedenen Kanäle des Ausdruckes vereinen sich wieder in einer Geschichte.

Das stilvolle Etikett wurde vom Salzburger Bildhauermeister und Grafiker Siegfried Tscholl in Form eines Holzdrucks gestaltet. In folgendem Video zeigen wir wie der Künstler das Etikett in seinem Atelier am Salzburger Radochsberg erstellt hat. Die passende Musik zum Video wurde vom Salzburger Musiker Mischa Plus komponiert.